Abzocke des BI: „Wäsche Gebühren“ für Kreuzfahrt-Besucher

1. Juni 2013 – Eine große amerikanische Kreuzfahrt-Reederei hinterfragt die angebliche Abzocke durch das ‚Bureau of Immigration‘ (BI), das „Wäsche Gebühren“ gegen ihre Passagiere verhängt, bevor es deren Pässe abstempelt und ihnen erlaubt, bei Zwischenstopps in den Philippinen an Land gehen zu dürfen.

In einem Brief an BI-Kommissar Ricardo David, fordert die Staatssekretärin Atty. Maria Victoria Jasmin des Tourismusministeriums (DOT) vom BI eine Erklärung des heiklen Vorwurfs, den das Management der ‚Royal Caribbean Cruises Limited‘ aus Miami, Florida erhob.

Jasmin berichtet David, dass sie von der Kreuzfahrtgesellschaft über die Situation informiert wurde, als das DOT ein großes Kreuzfahrtschiff-Treffen in Florida am 11. März besuchte, um Werbung für die Philippinen als ein touristisches Hauptziel zu machen.

Das DOT fordert darin von David eine „Erklärung“ über die Verfahren und aktuellen Gebühren, die von der Regierung erhoben und bei Ankunft von Kreuzfahrtschiffen von der BI eingesammelt werden sollen.

Es scheint jedoch, dass die amtierende Sprecherin des BI Atty. Antonette Bucasas-Mangrobang nichts von der Beschwerde weiß, die von Davids Büro am 24. Mai empfangen wurde. Eine Kopie der Beschwerde wurde den Medien zugeschleust.

In einer Textnachricht sagte Mangrobang, sie müsste zunächst das Büro des Kommissars zu dem Brief von Jasmin befragen, bevor sie dies kommentieren könne.


Quelle u.a.: http://www.journal.com.ph/index.php/news/national/51410-bi-overcharging-hit