2 Tote, 4 Vermisste bei Fährunglück – Fahrlässigkeit als Ursache?

15. Juni 2013 – Schlechte Verzurrung eines Busses an Bord der gestern gesunkenen Fähre vor Burias Island (Masbate), brachte das Schiff wahrscheinlich aus dem Gleichgewicht und ließ es sinken. Der Vorfall am frühen Freitagmorgen kostete zwei Menschen das Leben, während vier weitere noch vermisst werden.

Das Rettungsteam konnte immerhin 55 Passagiere und Besatzungsmitglieder der Fähre ‚MV Lady of Mount Carmel‘ retten, laut Zivilschutz der Provinz Bicol. Die RoRo-Fähre verließ den Hafen in Pio Duran in der Provinz Albay um 2 Uhr morgens mit 57 Menschen an Bord, 35 Passagieren (20 Frauen und 15 Männer) sowie 22 Besatzungsmitgliedern.

7 Personen wurden jedoch nicht auf der Passagierliste der Fähre geführt, einschließlich der Fahrer und Begleiter der beiden Busse und eines LKWs, die auf dem Schiff waren. Die Namen der Vermissten sind noch nicht bekannt. Die Fähre hatte das Ziel Aroroy in der Provinz Masbate, sank jedoch 3 Stunden nach dem sie in Pio Duran ablegte. Sie sank dann in der Nähe von Burias Island, 20 Kilometer gegenüber der Meerenge.

Das Wetter war ruhig und offenbar nicht die Ursache für den Untergang, laut Kapitän Lando Mateo. Die Behörden prüfen wie weit ein mechanischer oder menschlicher Fehler, das Sinken der Fähre verursachte.

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Der Gouverneur von Albay, Joey Salceda erklärte, dass er Informationen erhielt, wonach die verwendeten Seile, um einen der Busse an den Seiten der Fähre zu verzurren, lose waren, wodurch das Fahrzeug sich auf die Seite der Fähre schob, so dass das Schiff letztlich aus der Balance geriet und kenterte.

Die Fähre, die regelmäßig die Route Pio Duran-Aroroy fährt, gehört der ‚Medallion Shipping Lines‘ in Cebu City. Der Zivilschutz erfuhr von dem Unfall durch den Bürgermeister von Pio Duran, Dante Arandia, der bereits Salceda vor 3 Uhr morgens verständigte, dass er einen Notruf von einem Passagier empfing, die Fähre hätte bereits 30 Minuten nach Verlassen des Hafens Schlagseite gehabt.

Salceda berief Such- und Rettungsteams zur Unfallstelle. Die Retter der Küstenwache erreichten die meisten Menschen auf der Fähre etwa 1,6 km von der Küste entfernt, wo das Schiff sank.

Amadeo Tan aus Aroroy sagte, seine Frau rief ihn von der Fähre aus an, als es zu sinken begann. Tan sagte in einem Interview, dass er die lokalen Behörden alarmierte und sich auf den Weg in das Gebiet machte. „Als wir dort ankamen, konnten wir von der Fähre nichts mehr sehen. Es war bereits gesunken.“ sagte er und fügte hinzu, einige Passagiere trugen Rettungswesten oder befanden sich auf einem Rettungsboot.


Quelle u.a.: http://newsinfo.inquirer.net/426313/2-dead-4-missing-as-ro-ro-ferry-sinks