Vorsitzender der Comelec ermutigt zum „Wahlstimmenverkauf“

2. Mai 2013 – Eine katholische Stiftung schimpfte auf den Vorsitzenden der Wahlkommission, Sixto Brillantes für dessen Ermutigung der Wähler, Bestechungsgelder (für den Verkauf ihrer Wahlstimmen) von skrupellosen Politikern zu akzeptieren.

Die ‚Dilaab Foundation’s Circles of Discernment for Empowerment‘ kritisierte Brillantes scharf für diese Aussage: „Nehmt alles, was Euch angeboten wird, aber wählt nicht den, der Euch bezahlte.“

Die Stiftung sagte, die Aussage ermutige die moralische Korruption und sei eine Straftat, da die „Annahme von Geld eines Politikers, selbst wenn der Empfänger nicht für ihn stimmt, noch immer eine Bestechung und ein Stimmenkauf ist. Die Förderung eines solchen Verhaltens, gefährdet tatsächlich ernsthaft § 261a des Wahlgesetzes, welches den Stimmenkauf verbietet.“

„Dies fördert Toleranz und Duldung gegenüber Bestechung durch Ermutigung der Wähler sich bestechen zu lassen, bei der Ausübung ihres verfassungsmäßigen Wahlrechts, unabhängig von der Absicht.“ sagte Dilaab in einer Erklärung auf der Website der katholischen Bischofskonferenz der Philippinen.

Die Erklärung des Comelec Chefs sei „alarmierend und gefährlich“, sagte die Stiftung, da dies „Wahl-Beamte wie Wahlstimmenprüfer, Überwacher der Wahl und Gesetzeshüter, die Ziel von Bestechungsgeldern sind, Schmiergelder von Kandidaten zu akzeptieren, solange sie ihre Aufgaben erledigen.“ Dilaab rief den Comelec Chef dazu auf, die Durchsetzung der Wahlgesetze zu leiten und faire, ehrliche und saubere Wahlen zu gewährleisten.

Doch „wie kann es eine ehrliche Wahl geben, wenn solche Aussagen die Wähler ermutigen, korrupt zu sein und die Kandidaten die Wähler korrumpieren? Wie kann jemand die ‚richtige Wahl‘ treffen, nachdem er eine ‚unrechtmäßige und rechtswidrige Handlung‘ begeht? Dies verdreht und verfälscht die Werte unseres Volkes.“ fragt die Stiftung.

Quelle: http://manilastandardtoday.com/2013/04/30/brillantes-draws-flak-over-vote-buying-view/