Todesursache der bei Duell getöteten Polizisten angezweifelt

7. Mai 2013 – Die Mutter eines der beiden Polizisten, die sich gegenseitig erschossen haben sollen, behauptet Fremdverschulden als Todesursache beim Tod der beiden und forderte Gerechtigkeit für ihren Sohn. (Vgl. Vorbericht HIER:http://www.philippinen.cc/2013/03/2-verwandte-polizisten-erschiesen-sich-gegenseitig)

Deshalb hat das NBI am vergangenen Freitag den Leichnam des Polizisten Rey Gabutan für eine erneute Autopsie exhumieren lassen. Die Mutter, Emma Gabutan ​​sagte gestern, dass sie nun auf den Bericht des NBI warte. Sie sei überzeugt, dass ein Fremdverschulden beim Tod ihres Sohnes vorlag.

Emma sagte weiter, das Ergebnis der ballistischen Untersuchung von Dr. Nestor Sator, hätte bereits ausgereicht, Fremdeinwirkung bei dem Vorfall zu belegen.

Emma sagte, dass sie niemanden als Verdächtigen festnageln könne, aber der NBI vertraue, herauszufinden, wer der wahre Schuldige sei und ihn vor Gericht bringe. „Wir werden wirklich Strafanzeige stellen, um Gerechtigkeit für meinen Sohn zu bekommen.“

Als Indiz für ihre Behauptung nannte sie: Gabutan sei in die rechte Schläfe, ins Genick, den rechten Arm und die rechte Brust geschossen worden. „Meinem Sohn wurde in den Nacken geschossen und er wurde viermal getroffen. Wie kann er dann das Feuer erwidern?“

Sators Autopsie-Ergebnisse zeigten auch, dass Gonzales saß, als er in der oberen linken Brust getroffen wurde. Die Kugel traf seine Aorta und die rechte Lunge.

Der Vater von Gonzales räumte bereits zuvor die Möglichkeit ein, dass ein Fremdverschulden nicht auszuschließen sei.

Quelle u.a.: http://www.philstar.com/cebu-news/2013/05/07/939347/ma-cop-alleged-duel-claims-foul-play