Philippinen auf Frankreichs Blacklist für Entwicklungshilfe

28. Mai 2013 – Frankreich hat eine Blacklist erstellt u.a. mit den Philippinen aber auch der Schweiz, die wegen mangelnder Unterstützung bei Ermittlungen zu Entwicklungshilfebetrug, nun ein Verbot über die Nutzung ihrer Banken zur Verteilung von Entwicklungshilfegeldern erhielten.

Das französische Entwicklungshilfeministerium konnte jedoch nicht beziffern, welche Summen an Entwicklungshilfe von der neuen Blacklist betroffen sind.

Die Blacklist enthielt bereits acht „unkooperative Staaten und Gebiete“, mit den Ländern Botswana, Brunei, Nauru, Guatemala und den Philippinen. Neu hinzu kamen: Schweiz, Libanon, Panama, Costa Rica, die Vereinigten Arabischen Emirate, Dominica, Liberia, Trinidad und Tobago sowie Vanuatu.

Die Behörden begründeten den Schritt mit den Worten, einer fehlenden Transparenz der Länder und fügten hinzu, dass arme Entwicklungsländer oft die Hauptopfer von Betrug würden. „Das Ziel ist in erster Linie präventiv Druck auf diese Länder auszuüben, durch die Veröffentlichung dieser Liste Fortschritte hin zu mehr Transparenz zu bewirken.“ sagten sie.

Dies folgt auf den Fersen eines Skandals um den ehemaligen Politker im Finanzministerium, Jerome Cahuzac, dessen einstiges Aufgabengebiet die Bekämpfung der Steuerhinterziehung war, er jedoch nach monatelangem Leugnen zugab, ein geheimes, ausländisches Bankkonto zu haben.


Quelle u.a.: http://globalnation.inquirer.net/75849/france-blacklists-philippines-16-other-countries-for-handling-foreign-aid