PH bleiben weltweit an 3. Stelle des Straflosigkeits-Index

3. Mai 2013 – Die Philippinen verblieben nun das vierte Jahr in Folge auf dem 3. Platz beim globalen Index für Straflosigkeit, laut dem ‚Committee to Protect Journalists‘ (CPJ), einer internationalen Organisation zum Schutz der Pressefreiheit.

Am Donnerstag veröffentlichte die CPJ ihren Index zur Straflosigkeit 2013, der Länder, in denen Journalisten regelmäßig getötet werden, aber deren Morde als ungelöste Fälle zurück blieben.

Seit dem ‚Maguindanao Massaker‘ im Jahr 2009, blieb dieser Straflosigkeits-Index in den Philippinen hoch. Wie der CPJ Bericht erklärt, müsse die philippinische Polizei nun endlich weiterkommen bei der Verfolgung von Dutzenden Verdächtigen in einem politisch motivierten Massaker in der Provinz Maguindanao, das das Leben von mehr als 50 Menschen, darunter 32 Journalisten und Medienschaffende, im Jahr 2009 kostete. Der Bericht stellte außerdem fest, dass drei Zeugen in dem Fall ebenfalls ermordet wurden, wovon einer sogar verstümmelt und zerstückelt wurde.

Die Philippinen haben ihre Position in dem Straflosigkeits-Index beibehalten, seit dem das CPJ seine Analyse im Jahr 2008 begann. Die unveränderten Positionen auf der Liste, betonten die Herausforderung zur Umkehr der Straflosigkeit und der hohen Gewalt gegen die Presse.

Hier der Index:

1. Irak (2.818 ungelöste Morde pro Million Einwohner)
2. Somalia (2.396)
3. Philippinen (580)
4. Sri Lanka (431)
5. Kolumbien (171)
6. Afghanistan (142)
7. Mexiko (131)
8. Pakistan (130)
9. Rußland (99)

Weitere Informationen http://www.cpj.org/reports/2013/05/impunity-index-getting-away-with-murder.php


Quelle: www.rappler.com/nation/28040-ph-cpj-impunity-index