Mayon: Kein verunglückter Bergsteiger hatte eine Erlaubnis

8. Mai 2013 – Keiner der Bergsteiger und ihrer Bergführer, die am Mayon waren, als der Vulkan gestern Asche spuckte, hatte eine Erlaubnis den Vulkan zu besteigen, sagte Albay Gouverneur Joey Salceda.

Der Mayon spuckte Felsbrocken ​​und Dampf bei einer Explosion, die sich gestern gegen 8 Uhr ereignete und 73 Sekunden dauerte. Dabei kamen 5 Menschen ums Leben und 7 weitere wurden verletzt, von insgesamt 27 Kletterern.

„Keiner der Betroffenen hat jemals eine Genehmigung beantragt oder seinen Aufstieg gemeldet. Seit ich Gouverneur bin, habe ich keine Genehmigung unterzeichnet, auch nur für einen einzigen Aufstieg zum Krater des Mayon!“ sagte Salceda.

Die 27 Bergsteiger, die am Montag zum Mayon aufstiegen, waren Deutsche, Thais und Österreicher sowie ihr philippinischer Reiseleiter. Die vier deutschen Opfer wurden als Furian Stelter, Roland Pietieze, Farah Frances und Joanne Edosa identifiziert, während das fünfte Opfer als ihr philippinischer Bergführer Jerome Berin genannt wurde.

Salceda versicherte nochmals, dass kein Ausbruch unmittelbar bevorstehe, laut einer früheren Meldung durch Phivolcs. Die Warnstufe für den Mayon sei immer noch Null, was bedeute, es gibt keine erhöhte Aktivität, abgesehen von kleinen Explosionen wie dieser. Dies bedeute, der Vulkan sei nicht gefährlicher, als sonst.

Salceda beruft sich darauf, dass niemand die 6-Kilometer ‚Permanent Danger Zone‘ betreten dürfe.


Quelle u.a.: http://www.rappler.com/nation/28427-?none-of-27-hikers,-guides-had-permits-to-climb-mayon?