Fil-Amerikaner: Phil. Politik ist „dreckig und beängstigend“

13. Mai 2013 – Die meisten Filipino-Amerikaner in den Vereinigten Staaten, scheint die philippinische Politik nicht zu interessieren, als Ergebnis einer wahrgenommenen, weit verbreiteten Korruption in ihrer alten Heimat.

Auch scheinen sie wenig Interesse an den Philippinen überhaupt zu haben, laut Teilnehmern einer Diskussion unter Filipino-Amerikanern, die die US-Staatsbürgerschaft angenommen haben. Von den meisten Teilnehmern, wurde sogar die Beantwortung der meisten Fragen verweigert.

Mark Mercado (36) aus Los Angeles sagte, er habe sich nie als Briefwähler registriert, seit er in die USA im Jahr 1998 auswanderte.

Anabelle Aunario-Heckatorn (52), eine Filipina die mit einem Amerikaner verheiratet ist sagte, sie wisse nicht viel über philippinische Politik. „Ich schaue den ‚Filipino Channel‘ aber ich verstehe nicht mehr so ganz die politische Situation bzw. wie sie sich verändert hat.“ sagte Heckatorn.

Clarita Gontang sagte, die Filipinos lebten jetzt in der USA und hätten wenig Interesse an philippinischer Politik, da die Regierung zu viel von Korruption bestimmt wird. „Darum verlieren die meisten Filipinos hier das Interesse an den Philippinen und der philippinischen Regierung. Anders als hier, ist die Wahl auf den Philippinen nicht ehrlich und wird immer von Gewalt begleitet.“

Diane Angelica Sanchez-Tolentino (26) stimmte Gontang zu. Sie sagte, sie und ihr Mann lebten in Indiana seit zwei Jahren und sie wollten gar nicht wissen, was in der alten Heimat vor sich geht. Sie beschrieb die philippinische Politik als „dreckig und beängstigend“.


Quelle: http://manilastandardtoday.com/2013/05/13/corruption-back-home-turns-off-fil-ams/