Die „katholische Wahl“ – ein Mythos!

16. Mai 2013 – Die „katholische Wahl“ ist ein Mythos, was die diesjährigen nationalen und lokalen Wahlen bestätigten. Senatskandidaten, „gesalbt“ von katholischen Bischöfen, blieben dabei nämlich hinter den Ergebnissen der anderen Kandidaten zurück.

Die durch Beleidigungen bis zu Verletzungen, von der katholischen Kirche gebrandmarkten Kandidaten, wegen ihrer Unterstützung des Reproductive Health Gesetzes, schnitten im Rennen um einen Senatsplatz auf den vorderen Rängen ab.

Der Erzbischof von Lipa, Ramon Arguelles räumte ein, dass die Schaffung der „Katholischen Wahl“ noch immer ein Wunschtraum ist. „Wir beginnen gerade damit, eine Denkweise für die katholischen Wähler zu schaffen.“ sagte er.

In den meisten Kirchen wurden politische Plakate der abzulehnenden und der zur Wahl empfohlenen Kandidaten gezeigt.

Ein weiterer Beweis für das Scheitern der Hetzkampagne der katholischen Kirche, ist das Ranking der „Pro-Life-Kandidaten“ in der Diözese Bacolod. Die Bacolod Diözese war das erste Bistum das die Kandidaten des „Team Buhay“ bzw. des „Team Patay“ auf Plakaten benannte. Einige Diözesen folgten dem Beispiel Bacolods.

Sowohl in Bacolod City als auch der Provinz Negros Occidental, liegen die Kandidaten des „Team Patay“, wie die Senatoren Loren Legarda, Alan Peter Cayetano, Francis Escudero oder des Aurora Abgeordneten Juan Edgardo Angara, unter den Top 5 Plätzen der inoffiziellen Ergebnisse.

Nur 3 „Team Buhay“ Kandidaten – Aquilino Pimentel, Villar und Nancy Binay – zählen zu den Gewinnern. Die anderen Team Buhay Kandidaten wie Ejercito, Honasan oder die Zambales Abgeordnete Mitos Magsaysay, zählen zu den Verlierern.


Quelle u.a.: www.rappler.com/nation/politics/elections-2013/29292-what-catholic-vote