Banken widersetzen sich dem ‚Geld Verbot‘ der Wahlkommission

8. Mai 2013 – Die ‚Bankers Association of the Philippines‘ sagte am Mittwoch, ihre Mitglieder werden sich nicht an das „Geld Verbot“ der Comelec halten, da dieses sich störend auf den Geschäftsverkehr der Wirtschaft auswirken würde.

Der BAP-Präsident, Lorenzo Tan sagte, die Banken würden Anordnungen nur von den gesetzlich zuständigen Aufsichtsbehörden annehmen, wie der ‚Bangko Sentral ng Pilipinas‘ oder der ‚Securities and Exchange Commission‘.

Die Comelec sprach gestern ein überraschendes „Geld Verbot“ aus, das eine Geldabhebung über mehr als 100.000 Pesos verbietet und ab 8. Mai bis zur Wahl gelten soll. Sie hat auch den „Besitz, den Transport bzw. das Mitführen“ von mehr als 500.000 Pesos Bargeld verboten.

Die Comelec erteilte das ‚Geld Verbot‘, um dem Stimmenkauf, der ein paar Tage vor dem Wahltag am grassierendsten ist, Einhalt zu gebieten.

Aber die Zentralbank BSP sagte, die Absicht der Comelec sei zwar edel, aber die Umsetzung des Geld Verbots sei keine geeignete Maßnahme, um das Ziel sicherzustellen, saubere und ehrliche Wahlen zu erreichen.

Bis gestern Abend, hatten die Banken keine Anordnung erhalten, über die Umsetzung eines Geld Verbots. Die Banker sagten, nur die BSP könne als Regulator der Banken, das Verbot aussprechen. Die BSP hat es jedoch abgelehnt, diese Regelung umzusetzen.


Quelle: http://business.inquirer.net/120859/comelec-money-ban-disruptive-to-business