Alles ganz normal: Aquinos Schwester Kris kauft Stimmen!

8. Mai 2013 – Der Vorsitzende der Wahlkommission (Comelec), Sixto Brillantes verteidigte am Dienstag die Schwester des Präsidenten, Kris Aquino, vor Kritik, sie habe mit ihrem Stimmenkauf in Cebu, eine Straftat begangen.

Letzte Woche offenbarte Kris Aquino, dass sie während einer Taxifahrt vom ‚Mactan-Cebu International Airport‘ zu ihrem Hotel den Fahrer aufforderte für Francis ‚Chiz‘ Escudero, Grace Poe-Llamanzares und Bam Aquino zu stimmen, die alle als Senatoren kandidieren, unter dem Team PNoy.

Und als der Fahrer zustimmte, sagte sie, verdoppelte sie den Fahrpreis indem sie ihm 1.000 Pesos gab und den Fahrer bat das Wechselgeld zu behalten.

Brillantes sagte, er persönlich glaube, dass Aquino in gutem Glauben gehandelt habe, alleine aus der Tatsache, da sie kein Geheimnis daraus machte.

Allerdings sagte der Wahlleiter, seine persönliche Meinung bedeute nicht, dass er richtig liege oder dass die Öffentlichkeit seiner Ansicht folgen müsse.

Das Wahlgesetz definiert Stimmenkauf als „Geld oder andere Werte geben, anbieten oder versprechen – direkt oder indirekt – um irgendjemanden für oder gegen einen Kandidaten stimmen zu lassen.“

Ein Verstoß wird mit einer Strafe von bis zu sechs Jahren Haft geahndet. Des weiteren verliert er sein Wahlrecht und wird als Wahlkandidat disqualifiziert.


Quelle u.a.: http://www.sunstar.com.ph/breaking-news/2013/05/07/comelec-chief-defends-kris-aquino-over-vote-buying-claims-281210