1. Quartal: 7,8% Wachstum, aber Anstieg der Arbeitslosigkeit

30. Mai 2013 – Den Erwartungen der Ökonomen zum Trotz, wuchs die philippinische Wirtschaft um 7,8% im ersten Quartal 2013, dem höchsten Wert seit Präsident Aquinos Amtsantritt im Jahr 2010.

Das überraschend hohe Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sei vor allem durch die starke Expansion des verarbeitenden Gewerbes und der Baubranche zurückzuführen.

Doch trotz des hohen Wirtschaftswachstums der Philippinen, bleibt die Herausforderung, die Schaffung von Arbeitsplätzen für Millionen Arbeitskräfte jedes Jahr.

Daten aus dem ‚National Statistics Office‘ zeigten einen Anstieg der „offiziellen“ Arbeitslosenquote auf 7,1% im Januar 2013 von 6,8% im Oktober 2012.

Filipinos, die unterbeschäftigt waren bzw. diejenigen, die zusätzliche Arbeit suchten, erhöhten sich auch auf 7,93 Mio. von 7,16 Mio.

Die Zahl der Arbeitsplätze sei jedoch nicht das einzige Problem. Die Philippinen haben einen langen Weg zu gehen, in Bezug auf die Bereitstellung qualitativ hochwertiger Arbeit, hieß es.

Mit dem düsteren Bild der Arbeitsplätze, habe sich die Armutsrate im Land nicht verbessert. Im ersten Halbjahr 2012 lag die Armutsrate in den Philippinen mit 27,9% nahezu unverändert gegenüber den Vorjahren (2009 28,6% und 2006 28,8%).


Quelle u.a.: www.rappler.com/business/30249-ph-gdp-growth-q1