Wo liegen die ärmsten und die reichsten Provinzen der PH?

28. Apr. 2013 – Trotz der Bemühungen der Regierung, das Leben der Filipinos im Land zu verbessern, gab es in den ersten 6 Monaten des Jahres 2012 16 Provinzen, deren Bevölkerung zu mehr als 40% unterhalb der Armutsgrenze leben.

Der Armutsbericht vom ersten Halbjahr 2012 des ‚National Statistical Coordination Boards‘ (NSCB) vom 23. April zeigte, dass die meisten der ärmsten Provinzen sich in Mindanao befinden, während die reicheren hauptsächlich in Luzon lagen.

Die 16 ärmsten Provinzen des Landes in den ersten 6 Monaten des Jahres 2012 waren:

  • 68,9% Lanao del Sur
  • 59,8% Apayao
  • 59,4% Eastern Samar
  • 57,8% Maguindanao
  • 50,3% Zamboanga del Norte
  • 48,0% Davao Oriental
  • 47,5% Ifugao
  • 46,5% Sarangani
  • 45,3% Negros Oriental
  • 44,2% Masbate
  • 43,9% North Cotabato
  • 43,7% Northern Samar
  • 43,3% Bukidnon
  • 42,5% Lanao del Norte
  • 41,6% Sultan Kudarat
  • 41,5% Cotabato City

Im Gegensatz dazu waren die am wenigsten armen Provinzen im ersten Halbjahr 2012:

  • 3,1% NCR 2. Bezirk (Mandaluyong, Marikina, Pasig, Quezon City, San Juan)
  • 3,8% NCR 4. Bezirk (Las Pinas, Makati, Muntinlupa, Paranaque, Pasay City, Pateros, Taguig)
  • 3,8% NCR 1. Bezirk (Manila)
  • 4,1% Cavite
  • 4,3% Benguet
  • 4,9% NCR 3. Bezirk (Caloocan, Malabon, Navotas, Valenzuela)
  • 6,3% Laguna
  • 6,4% Pampanga
  • 6,7% Bulacan
  • 7,3% Bataan
  • 7,6% Rizal
  • 11% Ilocos Norte

Die Regierung erachtet eine philippinische Familie als arm, wenn ihr monatliches Einkommen unterhalb der Armutsgrenze liegt. Im 1. Halbjahr 2012 lag dieses für eine 5-köpfige Familie bei 5.458 Pesos pro Monat für die Grundnahrungsmittel.

Die gleiche Familie benötigte hierfür im Jahr 2006 nur 1.681 Pesos, bzw. 2.042 Pesos im Jahr 2009.

Wenn man den Non-Food-Bedarf, wie Kleidung, Wohnen, Verkehr, Gesundheit und Bildungskosten u.a., hinzufügt, dann steigt dieser Betrag im Jahr 2012 auf 7.821 Pesos pro Monat.

Quelle: www.rappler.com/business/27276-poorest-provinces-philippines