Wahl: Stimmenkauf am Beispiel Bohol – ein zweckloser Kampf!

20. Apr. 2013 – Die Praxis des Stimmenkaufs wird voraussichtlich massiver und teurer ausfallen, da der Durchschnittspreis rund 500 Pesos pro Wählerstimme liegen wird, laut einer Umfrage in Bohol, durchgeführt zwischen dem 2. und 22. März.

In Alterskategorien lässt sich der Stimmenkauf etwa so ausdrücken: je älter ein Wähler ist, desto geringer fällt der Betrag aus, den er für seine Wahlstimme erhält.

„Ein Wähler, der zwischen 18 und 24 Jahren alt ist, dürfte im Schnitt 700 Pesos bis maximal 1.000 Pesos erhalten. Hingegen ein Wähler mit 45 Jahren oder älter, wird lediglich 300 Pesos im Schnitt bzw. maximal 500 Pesos empfangen.

Als Reaktion auf diese „Werte“ sagte der Wahlleiter der Provinz, Leonil Castillano, es sei zwecklos dass die Comelec gegen die unmoralische und illegale Praxis des Stimmenkaufs vorgehe, wenn nicht gleichzeitig die Wähler dies unterstützten.

Nach dem Gesetz, scheint die Comelec hilflos zu sein, da der Geldempfänger den Geldgeber beim Stimmenkauf anklagen muss. Immerhin kann sich jetzt der Empfänger in ein von der Regierung gesponsertes Zeugenschutzprogramm begeben.


Quelle: http://www.philstar.com/region/2013/04/20/932874/bohol-survey-vote-buying-rate-rising