Sabah: Malaysia hält 32 bewaffnete Pinoys vom Eindringen ab

9. Apr. 2013 – Malaysische Sicherheitskräfte stoppten gestern ein Boot, das erneut 32 bewaffnete Filipinos nach Sabah bringen wollte, laut einer Pressemeldung.

Sabahs Polizeichef Hamza Taib sagte, die Gruppe war mit Gewehren und Macheten bewaffnet, etwa 12 Seemeilen vor der Ostküste verhaftet worden, weniger als eine Stunde mit dem Boot von den südlichen Philippinen entfernt. Sie versuchten vermutlich, die vor zwei Monaten geschickten Eindringlinge im malaysischen Bundesstaat Sabah zu unterstützen.

Das hölzerne Motorboot der Gruppe wurde nach Sandakan an der Ostküste von Sabah auf der Insel Borneo geschleppt, jedoch wurden keine weiteren Angaben zum Aufenthaltsort der 32 Männer gegeben.

Mehr als 200 bewaffnete islamistische Anhänger des selbsternannten „Sultan von Sulu“ – eines nicht mehr existierenden süd-philippinischen Sultanats – sind im Februar gelandet, um wie ihr Anführer behauptet, die Gebietsansprüche über Sabah wiederzubeleben.

Das Eindringen hatte nach malaysischer Zählung, mindestens 68 Opfer bei den Militanten gefordert sowie 10 bei den malaysischen Sicherheitskräften. Seitdem sind die Beziehungen mit Manila angespannt. Ebenso wurden bis jetzt rund 7.000 Flüchtlinge in den Philippinen registriert.

Anscheinend ist es den Behörden anfangs nicht gelungen, die meisten der Militanten zu fassen, was eine längere Sicherheitskrise in Malaysia auslöste. Die Orte an der Küste gelten als anfällig für Eindringlinge.

Philippinische Medien zitierten bereits zuvor muslimische Rebellen mit den Worten, dass 1.000 Bewaffnete versuchten, eine Seeblockade zu durchbrechen, um den Kampf gegen die malaysischen Sicherheitskräfte zu unterstützen.


Quelle: www.rappler.com/nation/25799-malaysia-holds-32-filipinos-trying-to-join-incursion