PH im Jahr 2012 am stärksten von Naturkatastrophen betroffen

5. Apr. 2013 – Ein Report des ‚Centre for Research on the Epidemiology of Disasters‘ (CRED) besagt, die Philippinen hatten weltweit im Jahr 2012 die höchste Anzahl an Todesfällen durch Katastrophen, mit 2.360 Opfern.

Rund 1.901 Todesfälle stammen demnach von Typhoon Pablo (internationaler Name: Bopha). Die CRED Leiterin erklärte in dem Bericht, dass Pablo der stärkste tropische Wirbelsturm war, der jemals auf Mindanao traf. Er hat mindestens sechs Millionen Menschen direkt betroffen und ist auch für Sachschäden in Höhe von 2,6 Mrd. US$ verantwortlich.

Für das Jahr 2012 verzeichnete CRED weltweit 310 Naturkatastrophen, die 9.930 Menschen das Leben kosteten und über 106 Millionen andere betrafen. Diese Katastrophen verursachten wirtschaftliche Schäden in Höhe von 238 Mrd US$.

„Es gab keine Mega-Katastrophe im Jahr 2012 in Bezug auf Menschenopfer.“ besagt der CRED Bericht. Er weist auch darauf hin, dass die Zahl der Todesfälle im Jahr 2012 deutlich niedriger als der 10-Jahres-Durchschnitt (2002 bis 2011) von 106.809 Todesfällen pro Jahr liegt.

Umgelegt auf die Kontinente, war Asien erneut am stärksten von Naturkatastrophen betroffen, sowohl in der Anzahl der Katastrophen, als auch der getöteten und betroffenen Menschen.


Quelle: http://www.gmanetwork.com/news/story/302460/news/nation/phl-has-greatest-number-of-disaster-related-deaths-in-2012-report