In Parañaque erschossener Amerikaner, hatte keine Feinde

18. Apr. 2013 – Am vergangenen Dienstag wurde der Amerikaner, namens Jeff William Watts (62) von einem Motorradfahrer und dessen Komplizen, in seinem Café in Parañaque City um 7:51 Uhr erschossen. (Vgl. Vorbericht HIER: http://www.philippinen.cc/2013/04/amerikaner-in-paranaque-erschossen)

Laut Ermittlern der Polizei, wird noch immer nach dem Motiv und der Identität der Mörder gesucht, die den Amerikaner in seinem Geschäft überfielen und ermordeten.

Gestern schloss die Polizei einen Raub als Motiv des Mordes aus, da von den Tätern nichts gestohlen oder berührt wurde. Watts ist mit einer Filipina verheiratet, mit der er zwei Kinder hat. Seine Witwe berichtete, dass ihr Mann keine bekannten Feinde habe.

Ebenso wurde gestern das Handy des Opfers der Kriminalpolizei zur forensischen Untersuchung übergeben. Die Mitarbeiterin Watts, namens Maria Lourdes Elcamel, hat vor der Polizei eine eidesstattliche Erklärung abgegeben.

Darin besagt sie, dass sie und ihr Arbeitgeber das Café gerade geöffnet hatten, als der Täter den Laden betrat und ohne Provokation den Amerikaner erschoss. Das Opfer wurde zweimal in den Kopf getroffen und starb auf dem Transport ins Krankenhaus von Parañaque City.

Der Schütze, der mit einer Pistole bewaffnet war, flüchtete an Bord eines Motorrads, mit dem ein Komplize vor dem Café wartete. Laut Zeugen hatte das Motorrad kein Kennzeichen.

Die Polizei trifft sich heute zu einer Fallkonferenz mit Mitgliedern des amerikanischen FBI auf der US-Botschaft in Manila. Der Polizeichef von Parañaque erklärte, dass man noch immer die Ergebnisse der Überwachungskamera des Cafés auswerte.


Quelle: http://www.journal.com.ph/index.php/news/metro/48696-american-shot-dead