Importeur gebrauchter Kleider erwartet Gefängnisstrafe

18. Apr. 2013 – Eine Anklage wegen Verletzung des ‚Republic Act 4653‘, der den Import gebrauchter Kleidung zum Wiederverkauf verbietet, wurde gestern vor der Staatsanwaltschaft gegen einen Shopbetreiber in Mabolo (Cebu City) eingereicht.

Die Strafanzeige des NBI richtet sich gegen Sherwin T., einem Bewohner der Rosario Village im Barangay Mabolo. Das NBI führte demnach einen Durchsuchungsbefehl eines Gerichts aus. Im Zuge der Hausdurchsuchung fand das NBI, 52 Bündel illegal importierter gebrauchter Kleider mit einem geschätzten Wert in Höhe von 1 Million Pesos.

Berichten zufolge soll T. darüber hinaus auch keine Betriebsgenehmigung vom Amt des Schatzmeisters der Stadt haben. Der Hausdurchsuchung gingen eine Observierung sowie Testkäufe voraus. T. wurde allerdings nicht verhaftet, da er nicht anwesend war.

Laut dem Gesetz ist der Import gebrauchter Kleidung in die Philippinen verboten, aufgrund der „gesundheitlichen Gefahren“ für Filipinos. Die Strafen darauf betragen: Freiheitsstrafe von zwei bis fünf Jahren und eine Geldstrafe zwischen 200 Pesos und 20.000 Pesos.


Quelle: http://www.philstar.com/cebu-news/2013/04/18/932078/importer-used-clothing-faces-raps