Bisher „nur“ 64 Todesfälle im Wahlkampf

27. Apr. 2013 – Laut Daten der ‚Philippine National Police‘ (PNP) wurden seit Beginn des Wahlkampfes am 13. Januar mindestens 64 Todesfälle in direkter Verbindung mit der Wahl registriert.

Die PNP verzeichnete bisher auch 76 Gewaltfälle im Zusammenhang mit den Wahlen. Im Vergleich zur letzten Wahl 2010, gab es damals 130 solcher Vorfälle während des gesamten Wahlkampfes.

Trotz des aktuellen Anschlags in Lanao del Norte, bei dem diese Woche 14 Menschen ums Leben kamen, beschrieb der Leiter der Comelec Brillantes, den Wahlkampf 2013 als friedlicher als im Jahr 2010. Er sagte, gewalttätige Zwischenfälle im Zusammenhang mit den Wahlen im Jahr 2013, seien rund 40% weniger im Vergleich zu 2010.

Bei früheren Wahlen verzeichnete die PNP die höchste Anzahl an gewalttätigen Zwischenfällen im Zusammenhang mit den Wahlen, im Jahr 2004 als sich 289 solcher Fälle ereigneten. Dies war in dem harten Präsidentschafts-Wahlkampf, als die ehemalige Präsidentin Gloria Macapagal-Arroyo gegen den Schauspieler Fernando Poe Jr. antrat und ihr massiver Wahlbetrug nachgesagt wurde.

Jetzt sind es nur noch 17 Tage bis zu den Wahlen am 13. Mai.

Quelle: www.rappler.com/nation/politics/elections-2013/27573-lanao-ambush-election-violence