28% der Filipinos leben unterhalb der Armutsgrenze

23. Apr. 2013 – Das Armutsaufkommen in den Philippinen lag im ersten Halbjahr 2012 bei 27,9% und somit nahezu unverändert gegenüber dem gleichen Zeitraum der Jahre 2006 und 2009.

Die Armut betrug im selben Zeitraum des Jahres 2009 28,6% und im Jahr 2006 28,8%, laut dem ‚National Statistical Coordination Board‘ (NSCB) Generalsekretär Jose Ramon Albert.

Die Regierung erachtet einen Filipino als arm, wenn er oder sie weniger als die Armutsgrenze verdient. Im 1. Halbjahr 2012 lag diese bei 7.821 Pesos pro Monat, für eine 5-köpfige Familie.

Hier sind die Highlights der neuen Armutsberichts:

– Die ärmsten Provinzen umfassen jetzt Bukidnon, Cotabato, Ifugao, Lanao del Norte, North Cotabato.

– Die ‚Autonomous Region of Muslim Mindanao‘ (ARMM) blieb die ärmste Region in den Philippinen mit einer Armenquote von 46,9%. Probleme mit Frieden & Sicherheit spielten eine wesentliche Rolle bei der Armut in einigen Provinzen in Mindanao.

– Die am wenigsten armen Provinzen liegen im Umkreis von Luzon.

– Ungleichheit des Einkommens beherrscht auch weiterhin die Philipppinen: die unteren 30% erzielen nur 6% des nationalen Einkommens.

– Die Einnahmen von 20% der reichsten Familien, ist das 8-fache des Einkommens der unteren 20%.

– Das staatliche ‚Conditional Cash Transfer‘ Programm (CCT) zur Armuts-Bekämpfung umfasste nur 25% der erforderlichen jährlichen Kosten für die Beseitigung der Armut.

Das Niveau der Armut im Land bleibt ein Problem, trotz glühender Berichte und Darstellungen der philippinischen Wirtschaft.


Quelle: www.rappler.com/business/27210-poor-filipinos-in-2012