19-Jähriger Selbstmörder: Sein Vater schimpfte mit ihm

3. Apr. 2013 – Eine Geschichte eines Selbstmordes in den Philippinen, stellvertretend für Zig andere. Eine Verkettung von Gesichtsverlust, Erziehungsfehlern und einer Gesellschaft, die eben ist – wie sie ist (Wegschauen, nichts sagen, Ansehen erhalten, etc.) …

Ein 19-jähriger Junge, namens Junie Garcis aus Davao City, wurde von seinem Vater gerügt, worauf hin er Selbstmord durch Erhängen beging.

Virgilio, der Vater des Opfers, gestand der Polizei, dass er mit seinem Sohn, vor dessen Selbstmord wegen einer fehlenden alten Gitarre schimpfte.

Am Montag Abend, sahen Nachbarn Junie ein Seil mit sich tragen. Gegen 5 Uhr morgens, waren sie plötzlich alle schockiert, als sie das Opfer tot an einer Wand hängen sahen.

Ergebnisse dieser „Erziehung“ und ähnliche Geschichten liest man tagtäglich in den Nachrichten, dass Eltern z.B. wegen schlechter Schulnoten mit ihren Kindern schimpfen und diese darauf hin Selbstmord begehen. Da werden Kinder mit einem Verständnis an „Gesichtsverlust“ erzogen, an dessen Maßstab sie zerbrechen, ohne dass einer auf die Idee kommt, ihnen zu helfen. Aber die Gesellschaft hält stur an ihren Werten fest. Der Gesichtsverlust ist kein Diskussionsthema.

Übrigens: Gesichtsverlust ist ein asiatisches „Kulturgut“, aber der „philippinische Gesichtsverlust“ spielt in einer anderen Galaxie. Es gibt kein Land, in dem dieser so ausgeprägt „zelebriert“ wird!


Quelle: http://www.journal.com.ph/index.php/news/provincial/47764-teen-scolded-by-pa-commits-suicide