PH entkommen Sanktionen wegen des Handels mit Elfenbein

15. März 2013 – Acht Länder, die beschuldigt werden, nicht genügend gegen den illegalen Elfenbeinhandel zu tun, entkamen Sanktionen auf einer großen Naturschutztagung am Donnerstag.

Die Notlage der afrikanischen Elefanten war eines der Top-Themen bei den über eine Woche dauernden Gesprächen der 178 Mitgliedsstaaten des ‚Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen‘ (CITES – Washingtoner Artenschutzübereinkommen) in Bangkok.

Die Konferenz identifizierten Kenia, Tansania und Uganda sowie die Transitländern Malaysia, die Philippinen und Vietnam und die Top-Märkte China und Thailand dafür, sich bestenfalls unzureichend zu bemühen, um den Handel einzudämmen.

Aber sie vermieden Strafen, nachdem sechs von ihnen Entwürfe über Aktionspläne als Reaktion darauf vorlegten und China und Tansania sich verpflichteten, dem bis zu einem bestimmten Datum zu folgen. Im Rahmen des Übereinkommens können die Mitgliedsstaaten den Handel mit Täterländern für 35.000 Arten stoppen, die durch das Abkommen abgedeckt sind.

CITES-Generalsekretär John Scanlon sagte, solche Maßnahmen sollen ein „letztes Mittel“ sein und nur verhängt werden, „wo eine klare Nichterfüllung vorliegt und keine Absicht zur Erfüllung erkennbar ist.“ Die acht Nationen verteidigten sich angesichts der Vorwürfe, was die Medien dazu veranlasste, sie als die „Achterbande“ zu bezeichnen.

Der illegale Handel mit Elfenbein hat sich seit 2007 verdoppelt und in den vergangenen 15 Jahren mehr als verdreifacht, laut den Naturschutzverbänden. Dies bedeutet, dass nur noch schätzungsweise etwa 420.000 bis 650.000 Elefanten in Afrika verblieben sind. Die Naturschützer befürchten, dass 2012 ein noch tödlicheres Jahr als 2011 war, als schätzungsweise 25.000 afrikanischen Elefanten getötet wurden.


Quelle: http://www.abs-cbnnews.com/nation/03/14/13/ph-7-other-countries-escape-sanctions-ivory-trade