Lokale Beamte teilten Lösegeld des Australiers untereinander auf

23. März 2013 – Obwohl die Entführer des 54-jährigen Australiers Warren Richard Rodwell zugestimmt hatten, ihn am Donnerstag bereits freizulassen, zögerte sich dies bis in die frühen Stunden des Samstag hinaus.

Die militärischen Geheimdienste ließen durchsickern, dass am Donnerstag Abend die „Verhandlungen“ für Rodwells Freilassung vorbei waren und er angeblich einem lokalen Beamten des Barangays Cabangalan der Gemeinde Tipo Tipo (Basilan) übergeben wurde.

Aber dies ist nicht geschehen, da laut der Quelle, einige lokale Beamte, an der Lösegeldverteilung teilnahmen!

Tage nach der Entführung Rodwells aus seinem Haus in Ipil (Zamboanga del Sur) am 5. Dezember 2011, stellte die Abu Sayyaf eine erste Lösegeldforderung über 1 Mio. Pesos. Doch im Januar 2012 erhöhten sie diese auf 2 Mio. US $.

Am Donnerstag, den 21. März berichteten Quellen, dass Rodwells Entführer der Freilassung für 5 Mio. Pesos zustimmten. Aber auf dem Weg des Geldes zu den Entführern, reduzierte sich der Betrag auf nur noch 1,5 Mio.! Dies untergrub jedoch die Vereinbarung über Rodwells Freilassung, laut Militär und Polizei.

Wer auch immer das Lösegeld bezahlte, stimmte der Zahlung weiterer 7 Mio. Pesos zu. Erst danach wurde Rodwell am Samstag um 1 Uhr früh freigelassen. Offizielle sprachen in der Öffentlichkeit selbstverständlich nicht über Lösegeld.


Quelle: www.rappler.com/nation/24443-inside-story-ransom-and-rodwell