Bildungsausgaben liegen unter der Hälfte des UN-Standards!

19. März 2013 – Das oft vernachlässigte und nur wenig erkämpfte Recht auf qualitativ hochwertige und erschwingliche Bildung, steht plötzlich durch den tragischen Tod der 16-jährigen Studentin Kristel Tejada, im Vordergrund.

Staatlich finanzierte Bildung ist plötzlich in aller Munde, was mal wieder beweist, dass ein Gesicht stärkere Wirkung hat, als reine Zahlen. Dennoch belegen die Zahlen die Erkenntnisse zum Thema.

Leider tut in Bezug auf die Zuteilung der finanziellen Mittel, die Regierung bei weitem nicht genug, angesichts der Standards der Vereinten Nationen. Bis heute sind die Philippinen noch immer weit von der Forderung der UN entfernt, einen Anteil von 6% des nationalen BIP für Bildungsausgaben aufzuwenden.

Die aktuellen Bildungsausgaben im Verhältnis zum BIP liegen bei 2,45%, basierend auf den offiziellen Berechnungen des Bildungsministeriums (DepEd). Dies ist zwar höher als das im letzten Jahr gemeldete mit 2,1%, aber sehr weit entfernt von 1997, als für Bildungsausgaben 3,8% des BIP des Landes berücksichtigt wurden.

Der Bildung wird einfach nicht die Bedeutung gewährt, die sie verdient. In den meisten notleidenden Gebieten des Landes, lassen die Eltern aus Armut, an Schultagen ihre Kinder Bonbons verkaufen oder auf der Farm der Familie mithelfen, anstatt sie zur Schule zu schicken und ihre geistigen Fähigkeiten verbessern.

Es wurde das ‚Conditional Cash Transfer‘ (CCT) Programm angepasst. Und es zeigt Wirkung: zumindest lag der Schulbesuch von 12 bis 14-jährigen Schülern in Barangays mit CCT um 5% höher als bei nicht teilnehmenden Barangays. Aber das allein reicht eben nicht.


Quelle: www.rappler.com/move-ph/24081-education-expenditure-gdp