Amerikanischer Mörder der „Chop-Chop Lady“ deportiert

12. März 2013 – Ein Amerikaner, der wegen des Mordes und dem Zerstückeln der Leiche seiner philippinischen Freundin verurteilt wurde, ist in die USA abgeschoben worden, laut der Einwanderungsbehörde.

Stephen Mark Whisenhunt verbüßte eine lebenslängliche Haftstrafe im National Bilibid Gefängnis, für den grausigen Mord an seiner Freundin Elsa Santos Castillo. Er wurde nun am 28. Februar, wegen guter Führung im Gefängnis, vorzeitig nach 19-jähriger Haft entlassen und nach Los Angeles in Kalifornien deportiert.

Whisenhunt gehörte damals ein Mitsubishi Autohaus am Shaw Boulevard, Castillo war seine Angestellte. Er und seine Freundin waren beide mit jeweils anderen Partnern verheiratet, von denen sie aber getrennt lebten. Whisenhunt hatte damals Castillo erstochen und anschließend ihren Körper zerstückelt. Er wurde vom Gericht in Pasig City am 31. Januar 1996 verurteilt.

Der Mord an Castillo am 24. September 1993 in San Juan (Metro Manila), war eins der gewalttätigsten Verbrechen in den Philippinen. Die Aufzeichnungen des Gerichts beschrieben den Mord als besonders „grausam und abscheulich“. Die Verurteilung erfolgte aufgrund von Zeugenaussagen durch den Fahrer des Mörders.

Castillos Körperteile wurden in vier Müllsäcke verpackt und getrennt an der Straße von Cubao nach Bataan weggeworfen. Daher auch der Begriff „Chop-Chop Lady“.


Quelle u.a.: http://www.abs-cbnnews.com/nation/metro-manila/03/11/13/american-gruesome-chop-chop-lady-case-deported