Senatskrieg wird schmutzig: Miriam über Lacsons Sexualität

14. Feb. 2013 – Der Wort-Krieg zwischen den Senatoren wird immer hässlicher und schmutziger. So sagte Senatorin Miriam Santiago am Mittwoch, sie wird Senator Panfilo ‚Ping‘ Lacsons „Sünden“ und seine „wahre Sexualität“ enthüllen.

So nannte sie den Senator sogar „Pinky Lacson“. Santiago sagte, sie werde die Veröffentlichung vor dem Plenum des nächsten Senats tätigen, wo sie durch parlamentarische Immunität geschützt sei. So könne sie dann nicht für das, was sie sagt, verklagt werden. Außerdem habe Lacson bis dahin seine Amtszeit beendet.

Senator Lacson reagierte inzwischen: „Es tut mir leid, die Senatorin enttäuschen zu müssen. Wenn sie etwas verrückte Ideen zu meiner Sexualität hat, kann ich nur betonen – ich bin nicht schwul und ich beabsichtige auch nicht, es zu werden.“

Gerüchte über Lacsons Sexualität sind nicht neu. Es war eines der Themen, die in den Vordergrund rückten, als er im Jahr 2004 sich als Präsident bewarb. Sogar Fotos waren damals im Umlauf.

Senatorin Santiago hat eine lang andauernde Fehde mit Senatspräsident Juan Ponce Enrile. Diese steigerte sich noch, als Enrile 4 Senatoren diskriminierte – einschließlich Santiago – als er letztes Jahr zu Weihnachten große Geldbeträge an die Senatoren verteilte.

Lacson wurde in den Streit hinein gezogen, als Santiago ihn beschuldigte, Enriles „Kampfhund“ zu sein. Lacson hat darauf hin vor kurzem die ‚Commission on Audit‘ aufgefordert, angebliche Unregelmäßigkeiten im Senat zu untersuchen. Dies galt offensichtlich Santiago.

Santiago sagte, sie werde auch Lacsons Vorwürfe beantworten, jedoch erst im 16. Kongress.


Quelle: www.rappler.com/nation/21741-miriam-revives-talk-on-lacson-s-sexuality