Ortega Mord: angeblicher Selbstmörder im Gefängnis ermordet

11. Feb. 2013 – Eine Autopsie durch die Staatsanwaltschaft hat ergeben, dass der Kronzeuge im Mordfall des Umwelt-Aktivisten und Journalisten Gerry Ortega, in seiner Gefängniszelle keinen Selbstmord beging.

Der forensische Berater der Staatsanwaltschaft, Dr. Erwin Erfe sagte, dass Spuren am unteren Teil des Halses von Dennis Aranas gefunden wurden, die darauf hindeuten, dass er erwürgt wurde. Des weiteren wurden an Aranas Hals auch Abdrücke von Fingernägeln gefunden.

Erfe sagte, wenn Aranas sich selbst erhängt hätte, wären diese Spuren näher am Kiefer. Er fügte hinzu, dass der Körper Aranas einige Prellungen trug, ein Indiz dafür, dass er geschlagen wurde, bevor man ihn erdrosselte.

Basierend auf den blauen Flecken und Spuren an Aranas Leiche, schließt das Team der Staatsanwaltschaft darauf, dass das Opfer von mindestens vier Personen ermordet wurde.

Erfe sagte weiter, einer der Täter erstickte Aranas mit den Händen, während ein anderer das Opfer mit einem Objekt die Luft abdrückte. Die beiden anderen Täter hielten Aranas fest.

Aranas wurde am 5. Februar tot in seiner Gefängniszelle in Lucena, Quezon gefunden, mit einem Trageriemen um den Hals. Die Polizei behauptete, dass sein Tod ein Fall von Selbstmord war, aber die Ortega und Aranas Familien glaubten, dass eine Fremdbeteiligung vorlag.

Aranas ist der zweite Zeuge im Ortega Mordfall, der im Gefängnis stirbt. Valentin Lecias erlag im letzten Jahr einer Lebererkrankung.


Quelle: http://www.abs-cbnnews.com/nation/regions/02/11/13/suspect-ortega-slay-didnt-commit-suicide-pao