(K)ein Tabu? Korruption bei der Korruptionsbekäpfung

14. Feb. 2013 – Ein Mitarbeiter des Amtes des Ombudsmanns (Anti-Korruptionsbehörde) wurde jetzt für sechs Monate vom Dienst suspendiert, wegen einer Anklage über Erpressung.

Antonio Alibio, ein Mitarbeiter im Büro des sonderbeauftragten Staatsanwalts, wurde dabei erwischt, wie er von einem anderen Regierungsangestellten, namens Daniel Cariaga, Geld erpresst hat. In einer 4-seitigen Anordnung, verhängt der stellvertretende Ombudsmann für Luzon, Gerard Mosquera, ein 6-monatige präventive Suspendierung ohne Bezahlung für Alibio.

„Die Beweislast seiner Schuld ist erdrückend und man bedenke, dass die Anklage Unehrlichkeit und grobe Verfehlung umfasst, die eine Entfernung aus dem Dienst rechtfertigt.“ besagt die Anordnung.

Cariaga behauptet, dass Alibio einen Betrag in Höhe von 150.000 Pesos von ihm verlangte und ihm damit drohte, einen Ombudsmann-Fall gegen Cariaga einzuleiten, der anscheinend in einen bewaffneten Zwischenfall am 29. Dezember 2012 verwickelt gewesen sein soll. Nach Einreichung der Beschwerde, hat das NBI Alibio eine Falle gestellt und ihm am 31. Januar in Bacoor (Cavite) markiertes Geld übergeben lassen.

Erst im Dezember letzten Jahres, entließ der Ombudsmann Conchita Carpio-Morales, eigene Mitarbeiter und suspendierte einen anderen über Geldangelegenheiten.

Wilger Urmaza, ein Ermittler bei der Korruptionsbekämpfung, wurde aus dem Dienst entlassen, da er von einem Zollbeamten Geld erpresste. Weiterhin suspendierte der Ombudsmann, einen Beamten namens Juan Dita dela Cruz, vom Büro für das Militär und weitere Beamte, die Geld dafür forderten, anderen Angeklagten die Suspendierung zu ersparen.


Quelle: http://www.journal.com.ph/index.php/news/provincial/44793-ombudsman-employee-suspended-over-extortion