Inoffizieller NBI Bericht: Tasche im Quezon-Massaker fehlt!

7. Feb. 2013 – Inspector John Paulo Carracedo, einer der bei dem Massaker vom 6. Januar in Atimonan (Quezon) beteiligten Polizisten, wurde dabei gesehen, eine Tasche aus den SUVs kurz nach der Schießerei weggetragen zu haben.

Dies hält der Untersuchungsbericht des ‚National Bureau of Investigation‘ (NBI) fest. In dem 300-seitigen Bericht steht u.a.: „Einige der Zeugen haben Carracedo gesehen, wie er eine Tasche aus den genannten SUVs nahm.“

Diese Zeugenaussage könnte die Behauptung der Tochter eines der ermordeten Männer stärken, dass ihr Vater Bargeld transportierte, als er und seine 12 Begleiter durch die Polizisten und die Militärs am Checkpoint überfallen wurden.

Christine Consemino sagte, ihr Vater, Superintendent Alfredo Perez Consemino, der auch als Geschäftsmann tätig war und einen Sicherheitsdienst in Quezon besaß, brachte 5 Millionen Pesos Bargeld zu einem Kunden. Das Geld wurde jedoch nicht gefunden. Carracedo verweigert auf Anraten seines Anwalts die Aussage zu dem Thema. Der Inhalt der Tasche ist somit ungeklärt.

Der NBI-Bericht sagt außerdem, dass nach zwei Feuersalven, Carracedo zusammen mit einer Gruppe von Polizisten gesehen wurde, die Waffen der getöteten Männer, eine nach der anderen, in die Luft abfeuern. Der Bericht besagt auch, dass der erste Schuss von einem Passagier der SUVs abgegeben wurde.

Der NBI-Bericht den Präsident Aquino heute erhalten sollte, wurde verzögert, um ihm weitere Anlagen beizufügen.


Quelle: http://www.gmanetwork.com/news/story/293715/news/nation/nbi-report-notes-missing-bag-in-atimonan-shootout