Hat heroische ‚Yaya‘ entführten Jungen gerettet?

10. Feb. 2013 – Die Familie des am Donnerstagmorgen entführten russisch-kanadischen Jungen in Pagadian City, hält nach dessen sicherer Rückkehr am Freitag, „große Stücke“ auf sein 17-jähriges Kindermädchen.

Der Junge wurde zunächst zusammen mit seiner Yaya (Kindermädchen) gegen 6:30 Uhr am Donnerstag Morgen von bewaffneten Männern, die in das Haus der Familie eindrungen, entführt.

Karen Maata, die Mutter des entführten Jungen sagte, ihre Yaya Carolyn Remetre ergriff die Gelegenheit zur Flucht, als die Entführer sie am Freitag Nachmittag kurz unbewacht ließen, in einem Haus in dem sie festgehalten wurden.

Maata, die kam um ihren Sohn und das Kindermädchen nach der Flucht abzuholen, erzählte Reportern die Geschichte des Mädchens, wie sie zur Flucht entschlossen war, den Jungen eng umarmte, doppelt prüfte nicht beobachtet zu werden und in die Freiheit enthuschte.

„Sie weinte und war verzweifelt, jedoch entschlossen in die Gaisano Mall zu gehen.“ berichtete Maata und sagte, dass das Mädchen nicht wusste, wen sie um Hilfe fragen konnte. Sie sagte, Remetre entschloss sich in eine Ecke in der Gaisano Mall zu verkriechen, um sich zu sammeln und an einen anderen Ort zu gehen, als ein Polizist sie weinen sah.

Maata berichtete weiter, dass das Kindermädchen zunächst nicht mit dem Polizisten sprechen wollte, da er ein Fremder war, trotz seiner Uniform. Aber schließlich sprach sie doch mit ihm, als er immer weiter fragte. Der Polizist brachte sie dann zur Polizeistation, die später die Polizei in Zamboanga del Sur und Maata über die Flucht kontaktierten.

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Allerdings widerspricht sich Maatas Geschichte, basierend auf dem was Remetre ihr sagte, gegenüber Berichten der Polizei und den Militärbehörden, wie der Junge mit seiner Familie wieder zusammen kam.

Generalmajor Rainier Cruz, von der Armee in Zamboanga del Sur berichtete, dass der Vater des Jungen ein in Pagadian City wohnender kanadischer Geschäftsmann sei. Remetre wurde eingesammelt, nachdem sie von ihren Entführern freigelassen wurde.

„Die Opfer seien bereits der Polizei in Zamboanga del Sur übergeben worden und wieder zurück zu ihrer Familie nach Pagadian City gebracht worden.“ sagte Cruz in einer SMS. Der Polizeichef von Zamboanga del Sur, Supt. Ramon Ochotorena berichtete später, es sei noch unklar, ob Lösegeld gezahlt worden sei und fügte hinzu, dass das Kindermädchen noch nicht befragt wurde.

Die Polizei berichtete bereits früher, dass die Eltern des Jungen nicht zuhause waren, als die Bewaffneten zu schlugen. Als die Suchaktion der Polizei in Pagadian City ergebnislos blieb, wurden weitere Polizei-Einheiten alarmiert.


Quelle: http://globalnation.inquirer.net/63919/heroic-yaya-hugging-boy-escape-from-their-kidnappers