Frage nach befreiten Geiseln endet in Propaganda Misuaris

10. Feb. 2013 – Der ‚Moro National Liberation Front‘ (MNLF) Vorsitzende, Nur Misuari bestritt am Samstag, dass er seine Streitkräfte anwies, die Abu Sayyaf anzugreifen. Aber er unterstütze die Entscheidung eines seiner Kommandeure in Sulu dies zu tun, da es an der Zeit sei, die Banditen der Abu Sayyaf ein für alle Mal auszurotten.

Im Gespräch mit Journalisten am Ninoy Aquino International Airport nach seiner Ankunft aus Ägypten, sagte Misuari, die MNLF Truppen in Sulu unter Führung von Ustadz Habier Malik, waren gezwungen einen Großangriff zu starten, nachdem die Banditen eine Gruppe MNLF Soldaten überfielen.

„Wir sind dabei alle Spuren von Entführungen in unseren Bereichen auszulöschen. Unsere Leute haben seit Jahren auf das Ende durch die Streitkräfte der Philippinen oder der philippinischen Regierung gewartet. Wir wollen diese kriminellen Aktivitäten nicht in unserer Heimat haben, denn dies ist gegen das Gesetz Gottes, das Gesetz des Islam und das Gesetz des Korans. Das ist unerträglich, das ist inakzeptabel.“ sagte Misuari.

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Misuari sagte weiter, die MNLF Führung werde nicht länger die Abu Sayyaf mit Sulu als Heimat für kriminelle Aktivitäten tolerieren, wo Einheimische und Ausländer gleichermaßen entführt würden. Er sagte, er würde „Erkundigungen“ von seinen Offizieren im Feld einholen, ob der Jordanier Baker Abdulla Atyani und andere ausländische Geiseln von den MNLF Truppen befreit wurden, als diese mindestens zwei Abu Sayyaf Camps am vergangenen Sonntag überrannten.

Misuari behauptete im weiteren Verlauf, als er Governor der ARMM war, hätte er gerne die Entführungen beendet, aber Agenten der Regierung verschworen sich mit den Banditen, um ihn stattdessen aus dem Amt zu verdrängen.

Er beklagte, dass die Abu Sayyaf-Aktivitäten von der Regierung geduldet würden, um militärische Operationen in Mindanao zu rechtfertigen und die Insel als einen gefährlichen Bereich der Welt zu präsentieren, so dass Geschäftsleute und Touristen wegbleiben würden und Manila das „koloniale Milieu“ weiter in der Bangsamoro Heimat aufrecht erhalten könnten.

„Viele der Entführer sind Agenten der philippinischen Streitkräfte und der Regierung. Sie entführen die Opfer in der Stadt und übergeben sie dann der Abu Sayyaf.“ Misuari richtete seinen Zorn aber auch gegen Malaysia, das er beschuldigte hinterhältig mit der philippinischen Regierung zusammenzuarbeiten und als Gegenleistung Aufträge für die Erdgasförderung zu erhalten. Dabei würden die Bangsamoro um ihre natürlichen Ressourcen bestohlen werden.


Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/355491/misuari-to-abu-sayyaf-enough-we-cannot-tolerate-you-forever