Ergebnisse von Lolongs Autopsie verzögern sich um 2 Wochen

20. Feb. 2013 – Die erwarteten Ergebnisse der Autopsie des Krokodils Lolong, das am 10. Februar verstarb, werden sich voraussichtlich um zwei weitere Wochen verzögern, verlautete aus dem Umweltministerium (DENR) am Dienstag.

Der Bericht soll erst dann veröffentlicht werden, nachdem die bei Lolong gesammelten Gewebeproben vollständig von Experten des Veterinärmedizinischen Instituts der ‚Universität der Philippinen‘ in Los Baños (Laguna) analysiert wurden.

Die Obduktion sei nur der erste Schritt bei der Ermittlung von Lolongs Todesursache. Darüber hinaus gibt es noch weitere Studien und die Ergebnisse könnten durchaus zwei Wochen oder länger benötigen.

Die Leiterin des ‚Protected Areas and Wildlife Bureaus‘ (PAWB) Dr. Mundita Lim betonte, dass es ein langer und schwieriger Prozess sei.

„Die Studie soll untersuchen, ob Lolong irgendwelche Krankheiten hatte, die möglicherweise zu seinem Tod führten oder eben auch nicht. Es ist ein langer, mühsamer Prozess, der nicht überstürzt werden sollte, um genaue Ergebnisse zu erzielen.“ sagte Dr. Lim.

Gerüchten zufolge hatte Lolong eine Lungenentzündung und war von dem kleinen Gehege gestresst, in dem es nicht schwimmen konnte. Das Krokodil soll verzweifelt in den Beton gebissen haben.


Quellen: www.rappler.com/nation/22125-lolong-s-necropsy-results-in-2-weeks
und http://www.gmanetwork.com/news/story/295730/news/regions/pneumonia-stress-contributed-to-lolong-s-death-initial-study-shows