71% aller Verbrechen bleiben polizeilich unerfasst!

2. Feb. 2013 – Die ‚Philippine National Police‘ plant nach dem Zufallsprinzip die Verbrechensmeldungen der Polizeistationen im ganzen Land zu überprüfen und Polizei-Kommandeure zu sanktionieren, die der Vertuschung von Vorfällen in ihrem Zuständigkeitsbereich befunden werden, sagte Polizeichef Alan Purisima am Freitag.

„Wir werden alle Meldungen überprüfen, damit wir wirklich die Verbrechen erfahren, die sich in ihren Gebieten ereignen.“ ergänzte Purisima. Beamten, denen schwere Verfehlungen bei der Verbrechensmeldung nachgewiesen werden, sollen mit administrativen Strafen belegt werden.

Der Polizeichef erteilte die Order, nachdem eine Umfrage der ‚Social Weather Station‘ zeigte, dass nur 29 Prozent aller Verbrechen gemeldet werden, während 71% unbemerkt bleiben, da diese von den Gesetzeshütern nicht in dem polizeilichen „Blotter“ erfasst würden.

„Es ist die Pflicht unserer Polizisten, jedes Verbrechen in ihrem Bereich herauszufinden und ernsthaft mit Engagement darauf zu reagieren, sowie in der Lage zu sein, alle Probleme in Bezug auf Sicherheit zu lösen.“ sagte Purisima und fügte hinzu, dass die Blotter-Überprüfungen in der ‚National Capital Region‘ starteten.

Die Überprüfung solle als ein Werkzeug bei der Analyse der Kriminalitätsentwicklung dienen und eine Grundlage für die Bereitstellung zusätzlicher Polizeikräfte sein.


Quelle: http://manilastandardtoday.com/2013/02/02/purisima-eyes-audit-of-blotters/