Von der Schwierigkeit sich gegen „Karaoke-Lärm“ zu wehren …

20. Jan. 2013 – Ein Bewohner im Barangay Kasambagan forderte die Stadtverwaltung von Cebu City auf, etwas gegen zwei Kneipen zu unternehmen, die angeblich bis in die frühen Morgenstunden mit Karaoke-Geplärre viel Lärm verursachten.

Gabriel R. Quisumbing hat bereits etliche Beschwerden ins Rathaus von Cebu City geschickt, die letzte hat er nun an den Stadtrat von Cebu City gerichtet. In einem seiner Briefe an Bürgermeister Michael Rama, schrieb Quisumbing, dass die genannten Kneipen Karaoke-Wettbewerbe in einem offenen Bereich durchführten und dies oft bis in den Morgen hinein.

„Wir haben die Barangay Beamten auf dieses Problem aufmerksam gemacht und diese haben versprochen, von den Betreibern zu fordern, den Lärm zu reduzieren, vor allem in den Stunden, in denen wir schlafen sollten.“ berichtete Quisumbing. Er erklärte weiter, dass sie nicht grundsätzlich gegen den Karaokebetrieb in der Gegend seien, sofern die Betreiber Schallisolierungen installierten, um die Anwohner nicht zu stören.

Der Barangay Captain von Kasambagan, Jose Lim bestätigte auch, dass die beiden Kneipen keine Barangay Business Clearance erhielten, als sie eine Betriebsgenehmigung beim Rathaus beantragten. Der Ball wurde jedoch mehrfach von einer zur anderen Behörde gespielt und befindet sich derzeit beim Stadtkämmerer(?!).

Doch langer Rede kurzer Sinn … einige Beamte sollen jetzt gemeinsam überprüfen, ob denn tatsächlich zu viel Radau entsteht oder nur viel Lärm um Nichts gemacht wird … Denn die Lärmschutz-Verordnungen von Cebu City untersagen strikt den Betrieb von Karaoke-Schuppen in Wohngebieten, sofern kein Lärmschutz installiert ist.


Quelle: http://www.philstar.com/cebu-news/2013/01/20/899087/2-karaoke-joints-accused-violating-anti-noise-law