Tourist ertrinkt im Pinatubo Kratersee

4. Jan. 2013 – Am Mittwoch ertrank ein Mann, namens Roselito Julao (44) aus Mabalacat, im Kratersee des Mt. Pinatubo in Capas (Tarlac), laut Polizeiangaben. Er gilt als das erste Opfer durch Ertrinken im Kratersee.

Die Vulkanausbrüche 1991 und 1992 hinterließen einen 2,7-Kilometer breiten und etwa 100 Meter tiefen Krater, nach Angaben des philippinischen Instituts für Vulkanologie und Seismologie.

Regenwasser hat den Krater gefüllt und ihn in einen See verwandelt. Das Ministerium für ‚Public Works and Highways‘ veranlasste im August 2001, den Zerfall des Kraterrandes zu vermeiden und zu verhindern, dass Lahar Lawinen auf die Stadt Botolan in Zambales nieder gehen.

Zwischen 1995, als die Wanderungen zum Vulkan begannen und dem vergangenen Jahr, ertranken fünf Ausländer und zwei philippinische Wanderer am O’Donnel River und dem Pasig-Potrero River, die beide dem Vulkan entspringen.

Orlando Herrera, ein lokaler Touristenführer berichtete, dass Julao und seine Begleiter den Barangay Sta. Juliana, den Ausgangspunkt der Wanderung, gegen 6:30 Uhr morgens erreichten.

Das Opfer ging als sie am Krater ankamen plötzlich schwimmen, obwohl ein Warnschild auf ein Schwimmverbot hinweist. Herrera riet Julao nicht zu schwimmen, aber seine Warnung wurde ignoriert.

(Vgl. auch unseren Reisebericht zum Pinatubo HIER: http://www.philippinen.cc/2012/10/pinatubo/)


Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/334627/man-drowns-on-pinatubo-crater-lake