Regierung lehnt „Angebot“ der Kommunisten ab

23. Dez. 2012 – Die philippinische Regierung erklärte am Samstag, sie werde niemals die Macht mit kommunistischen Rebellen teilen, nachdem diese ein Bündnis mit der Regierung vorschlugen.

Die Rebellen hatten gesagt, dass sie diese Woche während der Friedensgespräche in Den Haag, zu einem Bündnis mit der Regierung aufriefen. (Vgl. Vorbericht HIER: http://www.philippinen.cc/2012/12/kommunistische-rebellen-fordern-ein-bundnis-mit-aquino/)

Der Verhandlungsführer der Rebellen, Luis Jalandoni sagte, das Bündnis enthalte Programme zur Agrarreform, ländlicher Entwicklung und Industrialisierung. Aber die Regierung erklärte: „Die Regierung wird niemals zustimmen, eine Koalitionsregierung oder eine Machtteilung mit der ‚National Democratic Front‘ einzugehen.“

Darüber hinaus lehnte sie eine Diskussion über mögliche Koalitionen ab. „Das Thema einer Regierungsbeteiligung war nie ein Thema in dem kürzlichen informellen Treffen. Es gab kein solches Angebot seitens der NDF.“ sagte die Regierung.

Während des Treffens, einigten sich die beiden Seiten lediglich zu einem 26-tägigen landesweiten Waffenstillstand der am 20. Dezember begann sowie der Fortsetzung der Gespräche über Frieden, Menschenrechte, Bodenreform und nationaler Industrialisierung.

Die Kommunisten haben 1969 zu einer bewaffneten Rebellion aufgerufen, in der mehr als 30.000 Menschen starben. Das Militär schätzt die aktuelle Stärke der kommunistischen Guerilla auf etwa 4.000 Kämpfer, deutlich weniger als auf ihrem Höhepunkt in den späten 80er Jahren, als die Rebellen eine Stärke von 26.000 Mann hatten.


Quellen: www.rappler.com/nation/18416-ph-says-no-to-coalition-with-communist-rebels