Japanischer Versicherungsbetrüger in Cebu verhaftet

14. Dez. 2012 – Ein Japaner, der in seiner Heimat wegen Versicherungsbetrug gesucht wird, wurde von Ermittlern des ‚Bureau of Immigration‘ (BI) in seinem angemieteten Haus in Cebu verhaftet.

Koichi S. (47) wurde am 7. Dezember in Talisay City von Beamten der Sucheinheit des BI geschnappt, aufgrund eines Suchbefehls von Interpol und der japanischen Botschaft in Manila. Das BI wies außerdem darauf hin, dass gegen S. ein Haftbefehl vorlag, ausgestellt von einem japanischen Gericht in der Präfektur Kanagawa.

S. hat demnach gemeinsam mit zwei weiteren Verdächtigen, einen Autounfall vorgetäuscht, um von der Versicherung Geld zu fordern, bei der das Auto versichert war. Der inszenierte Autounfall ereignete sich am 28. Januar 2005 in Hiratsuka City. Der Komplott blieb unentdeckt, solange die Verdächtigen keine finanziellen Leistungen von der Versicherung bekamen.

Die Versicherungsgesellschaft führte jedoch ihre eigene Untersuchung durch und weigerte sich zu zahlen, nachdem sich herausstellte, dass der Unfall inszeniert war. Die Versicherungsgesellschaft erstatte daraufhin Anzeige bei der Polizei, aber S. setzte sich vor seiner Verhaftung auf die Philippinen ab.

S. wird nun so bald als möglich in seine Heimat abgeschoben.


Quelle: http://www.journal.com.ph/index.php/news/metro/41074-japanese-fugitive-nabbed-by-bi-agents