Empfängnisverhütung: Spritze beliebter als Pille in den PH

20. Dez. 2012 – Die Antibabypille war Gegenstand vieler Debatten während der Beratungen zur RH Bill, die diese Woche verabschiedet wurde.

Dabei hat Senator Vicente Sotto behauptet, dass die Pille für den Tod seines Sohn schuld sei, als seine Frau trotz Pille schwanger wurde.

Senatorin Pia Cayetano, Unterstützerin der RH Bill antwortete, dass es keine nachgewiesene Verbindung zwischen dem Gebrauch von Verhütungsmitteln und der Gesundheit der danach geborenen Babys gäbe.

Ohnehin fördert die RH Bill die Verwendung von natürlichen und künstlichen Methoden der Geburtenkontrolle, jedoch nicht nur die oft erwähnte Pille oder Kondome.

Laut Staatssekretär Ted Herbosa vom Gesundheitsministerium, ist die Dreimonatsspritze die gefragteste Methode der Empfängnisverhütung an ihren Gesundheitszentren.

Eine Umfrage ergab, dass die Pille und die Dreimonatsspritze bei jüngeren Frauen beliebter seien, während ältere Frauen langfristige Methoden wie die Sterilisation oder die Spirale bevorzugten.

Unter den Generika-Marken der Dreimonatsspritzen gibt es Depo-Provera und Lyndavel. Diese Verhütungsmittel kosten rund 200 Pesos pro Dosis.


Quelle: http://www.gmanetwork.com/news/story/287099/news/nation/doh-injectables-preferred-method-of-contraception