Binay bittet um „Blutgeld“-Spenden für Mörder in Todeszelle

24. Dez. 2012 – Vizepräsident Jejomar Binay appelliert an das Volk, der Regierung beim Sammeln von 44 Millionen Pesos Blutgeld zu helfen, damit ein philippinischer Mörder in Saudi-Arabien nicht hingerichtet, sondern sein Urteil in eine lebenslängliche Haft gewandelt wird. Der philippinische Arbeiter muss diesen Betrag an die Familie eines Sudanesen bezahlen, den er im Jahr 2009 ermordet hatte.

In seiner Weihnachtsbotschaft sagte Binay, dass die Familie des von Joselito Zapanta im Jahr 2009 ermordeten Sudanesen, bereits ihre Forderung von 50 Mio. auf 44 Mio. Pesos absenkte, die bis zum März nächsten Jahres als Blutgeld zu zahlen seien, dies jedoch immer noch einen „erheblichen Betrag“ darstelle.

„Unsere Großzügigkeit wird vor allem in dieser Situation ein langer Weg sein, zur Rettung des Lebens dieses jungen Mannes.“ sagte Binay. Die Regierung hatte bereits in Saudi-Arabien den „Standardbetrag“ über 4 Millionen Pesos für solche Fälle an Blutgeld hinterlegt, die für die staatliche Unterstützung gefordert wurden.

Binay offenbarte, dass eine „barmherzige Privatperson“ vor ein paar Tagen 1 Million Pesos spendete und das Geld auf ein saudisches Bankkonto einzahlte, das die philippinische Botschaft in Riad eröffnete.

Er sagte weiter, der „Save Zapanta Fond“ hätte eine Spende von 400 OFW-Familien über 7.900 Pesos erhalten, die eine Weihnachtsfeier des ‚Blas Ople Centers‘ besuchten. Ebenso gäbe es eine laufende Spendenaktion der Provinzregierung aus Pampanga für Zapanta, der aus Bacolor, Pampanga stamme.


Quelle: http://globalnation.inquirer.net/60267/binay-appeals-for-blood-money-for-doomed-filipino