Philippinen fallen bei der allgemeinen Bildung durch

22. Nov. 2012 – Eine Studie der südostasiatischen Bildungsminister besagt, dass die Philippinen ihre Verpflichtungen bei der weltweiten ‚Bildung für alle‘ Agenda nicht einhält, wegen der niedrigen Bildungsausgaben.

Ein vorläufiger Bericht stellt fest, dass die philippinische Regierung ihren Verpflichtungen, die Grundbildung sicher zu stellen, nicht nachkomme, da sie nur 2,12 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2012 zur Verfügung stelle, statt der 6 Prozent des BIP für die sie sich verpflichtet hätte.

Die Philippinen litten noch immer unter der hohen Quote an Schulschwänzern und Schulabbrechern in den Grundschulen, wegen eine Reihe von Problemen, darunter Hunger und Armut, die Kinder im schulpflichtigen Alter vom Schulbesuch abhielten und dem Mangel an Schulgebäuden und Klassenzimmern in abgelegenen Barangays.

Die vorläufigen Ergebnisse der Studie auf den Philippinen ergab, dass etwa 37,35 Prozent der sechs-jährigen Kinder nicht eingeschult waren und immerhin noch 10,11 Prozent der Kinder zwischen 6 und 11 nicht in die Grundschule gingen. Der Bericht sagte auch, dass 38,74 Prozent der Kinder zwischen 11 und 15 Jahren nicht die High-School besuchten.

Auch Anlass zur Sorge bereiteten die hohen Quoten der Schulschwänzer und Schulabbrecher in den ersten drei Jahren der Grundschule aufgrund der anhaltenden Armut, mangelndem Interesse an Bildung, dem Problem der Kinderarbeit und dem Fehlen der Schulen in abgelegenen Gebieten.

Niedrige Abschlussquoten wurden in Grundschulen und den High-Schools festgestellt. Der Bericht besagt, dass 27,89 Prozent der Elementary Schüler ihre Ausbildung nicht zu Ende bringen und 24,94 Prozent der High-School Schüler nicht abschließen.


Quelle: http://www.abs-cbnnews.com/business/11/21/12/government-flunks-global-education-test