OFW Bohrinselunfall: „Inkompetenz und schlechtes Englisch“?

30. Nov. 2012 – Der philippinische Botschafter in den Vereinigten Staaten, Jose Cuisia hat sich am Donnerstag über Medien Berichte beklagt, die besagten, dass „Inkompetenz“ und „schlechte Englischkenntnisse“ der philippinischen OFWs das Feuer verursachten, das eine Bohrinsel vor der Küste Louisiana am 16. November zerstörte und mehrere Tote kostete.

In ihrer Aussage wies die philippinische Botschaft in Washington darauf hin, dass der Arbeitgeber und die Mitarbeiter der Filipinos die Berichte bestritten, wonach das Feuer durch die falsche Anwendung eines Schweißbrenners von den philippinischen Arbeitern verursacht wurde.

In seiner Trauerrede für die philippinischen Opfer sagte Cuisa, dass es eine große Ungerechtigkeit wäre, wenn er seine Enttäuschung und Bestürzung über die unfairen Unterstellungen in den Medien nicht zum Ausdruck bringen würde, da die philippinischen Arbeiter zu Unrecht für den Unfall verantwortlich gemacht würden.

Der Unfall hatte drei philippinischen Arbeitern das Leben gekostet, Ellroy Corporal, Avelino Tajonera und Jerome Malagapo, sowie drei weitere verletzt. Während des Vorfalls waren neun philippinische und fünf nicht-philippinische Arbeiter auf der Bohrinsel.

Zum jetzigen Zeitpunkt arbeiten rund 40.000 Filipinos in der ‚Offshore Öl- und Gasindustrie‘ weltweit, laut Statistiken der ‚Philippine Overseas Employment Administration‘. Etwa 2.000 von ihnen sind in den Vereinigten Staaten, darunter auch Louisiana, das 23 Prozent der gesamten US Ölförderung beisteuert.


Quelle: http://globalnation.inquirer.net/58315/filipino-workers-should-not-be-blamed-for-us-oil-rig-blast-officials