Obama: USA sehen keine Notwendigkeit zum Streit mit China

21. Nov. 2012 – Als die Demonstration der Einheit innerhalb der ASEAN zerbröckelte, forderte US-Präsident Barack Obama am Dienstag die asiatischen Staats- und Regierungschefs auf, ihre Spannungen einzudämmen und sagte, es gebe keinen Grund, eine Eskalation der territorialen Streitigkeiten zu riskieren.

In seiner Rede anlässlich des 21. ASEAN-Gipfels, unterbrach Obama kurz seine Zusicherung für die Verbündeten Japan, die Philippinen und Vietnam in ihren Auseinandersetzungen mit China über die Hoheitsrechte der Inseln im Südchinesischen Meer.

„Präsident Obamas Botschaft ist, es muss eine Reduzierung der Spannungen geben.“ sagte der stellvertretende National Security Adviser Ben Rhodes nach dem Gipfel in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh.

„Es gibt keinen Grund, eine mögliche Eskalation zu riskieren, vor allem wenn zwei der weltweit größten Volkswirtschaften, nämlich China und Japan, von diesen Streitigkeiten betroffen sind.“

Am Montag sagte noch der philippinische Präsidentin Aquino, dass die Vereinigten Staaten eine strategische Rolle in der Erhaltung des Friedens in Südostasien spielten.

„Es ist besonders wichtig, die weltweit größte Volkswirtschaft in den Diskussionen unter Berücksichtigung der Vernetzung unseres aktuellen Umfelds beteiligt zu haben.“ sagte er.


Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/310236/obama-no-need-to-escalate-sea-dispute