Diebstahl im Fort San Pedro: grob fahrlässige Schlamperei

10. Nov. 2012 – Schwache Sicherheitsmassnahmen im Fort San Pedro und grobe Fahrlässigkeit führten zu dem Diebstahl von antiken Schwertern und einem Bajonett, die diese Woche entdeckt wurden. (Vgl. Bericht HIER: http://www.philippinen.cc/2012/11/fort-san-pedro-in-cebu-diebstahl-unbezahlbarer-antiquitaten/)

So blieb das Vorhängeschloss an der Holztür des Museums unverschlossen. Selbst die Glasvitrinen in denen die jetzt fehlenden „Waffen der Katipuneros“ ausgestellt waren, wurden nicht verriegelt, sagte Erwin de la Cerna, der neue Museumsdirektor der Festung. Er trat sein neues Amt am 5. November an, zwei Tage bevor der Diebstahl gemeldet wurde.

Die Polizei untersucht die Möglichkeit, dass der Diebstahl ein „Insider Job“ war. Man kann das Museum leicht finden, indem man das Fort betritt, in Richtung des Innenhofs schreitet und rechts die Treppe hoch geht.

Die Vitrinen wurden zuvor zur Reinigung geöffnet, aber es war nicht klar, wann und von wem. „Sie sagten, sie würden sie reinigen.“ sagte ein Mitarbeiter der ‚Cebu Historical Affairs Commission‘ (CHAC), der sich an ein Gespräch mit einem ehemaligen Museums Kollegen erinnert.

Die Festung soll rund um die Uhr von sechs Security Guards in drei Schichten überwacht werden. „Wir brauchen Überwachungskameras, da unsere Guards nicht alles überwachen können.“ sagte er und wies aber darauf hin, dass ein Antrag im vergangenen Jahr vom Stadtrat abgelehnt wurde.


Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/304990/no-locks-weak-security-in-fort-san-pedro