BI an Beamte: keine unnötigen Einreiseverweigerungen erteilen

5. Nov. 2012 – Die Handlungen eines Ausländers, die ihm eine Verweigerung der Einreise ins Land einhandelt, müssen von „schwerer Natur“ sein, wenn der Ausländer sich z.B. unkontrollierbar und unerträglich verhält.

Dies ist laut einem Memo des ‚Bureau of Immigration‘ (BI) die Leitlinie, die die BI-Beamten befolgen sollten, wenn sie Ausländern, die am ‚Ninoy Aquino International Airport‘ (NAIA) ankommen, die Einreise ins Land verweigern.

Zu den Faktoren, die das rechtfertigen gehören, wenn er betrunken ist oder unter Einfluss von Drogen oder anderen Rauschmitteln steht. Ausländer, die sich gewalttätig zeigen, gegenüber Mitreisenden oder BI Personal oder andere belästigen bzw. einschüchtern, kann ebenfalls der Zutritt verwehrt werden.

Das genannten Memo erfolgte, aufgrund einiger Berichte, dass Grenzbeamte einen herablassenden Umgang mit Passagieren zeigten oder unschöne Bemerkungen machten und Reisenden, die mit Beamten der Einwanderungsbehörde stritten oder sich Auseinandersetzungen mit ihnen lieferten, wieder zurück in ihre Heimat geschickt wurden.

BI Mitarbeiter wurden gewarnt vor der zu schnellen Verweigerung der Einreise von Fluggästen wegen einfachem Fehlverhalten, das keine Bedrohung für die öffentliche Sicherheit darstellt. Gleichzeitig wurden sie dazu ermahnt, vorsichtiger zu sein bei der Einreiseverweigerung von Ausländern, die sich widerspenstig verhalten oder unhöflich sind.


Quelle: http://www.journal.com.ph/index.php/news/metro/40927-bi-tells-personnel-be-patient-with-unruly-passengers