Ausländerin wegen angeblichem Verkehrsunfall verhaftet

4. Nov. 2012 – In Mandaue City (Cebu), hat die Polizei eine 39-jährige Koreanerin in Gewahrsam genommen, nachdem sie angeblich mit ihrem Suzuki Swift einen Motorradfahrer während der Fahrt berührte.

Seonmi Lee, eine Bewohnerin der gehobenen ‚Maria Luisa Subdivision‘ in Cebu City, war unterwegs in Richtung Banilad, als sie und der Motorradfahrer Jessie Romeral Adalaon aus Consolacion sich angeblich streiften. Laut Polizei fuhren beide Fahrzeuge in die gleiche Richtung.

Die Verkehrspolizisten Robert Magno und Fernando Sanoria, verfolgten und verhafteten Lee. Als sie nach ihrem Führerschein gefragt wurde, zeigte Lee der Polizei ihren koreanischen Führerschein.

Der schwer verletzte Adalaon wurde in ein Krankenhaus in Mandaue City gebracht, jedoch später in das Chong Hua Krankenhaus nach Cebu verlegt. Lee leugnete zunächst, das Opfer berührt zu haben. Dennoch zahlte sie gestern eine finanzielle Unterstützung an die Frau des Opfers.

(Anm.: In der Subdivision, in der die Koreanerin lebt, verlangt man Mietpreise von 100.000 bis 200.000 Pesos monatlich für ein „normales“ Familienhaus. Dadurch wurde sie als „reich“ identifiziert.

Da der angebliche Unfall nach einem Überholmanöver aussieht, bleibt zur Klärung der Schuldfrage: Wer hat wen überholt? An der Stelle überholen nämlich nicht selten die Motorräder die Autos auf der rechten Seite. Dieses „Kamikaze-artige“ Hindurchquetschen ist an der Tagesordnung! Aber dieses kann nur ein Augenzeuge belegen.

Dass die Koreanerin der Ehefrau des Motorradfahrers Geld bezahlte, kann eine Geste des Mitleids sein oder den Wunsch nach der eigenen Freiheit ausdrücken. Wahrscheinlich war es jedoch ein riesiger Fehler, da ihre Zahlung vor Gericht als Schuldanerkenntnis gewertet werden kann.)


Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/301248/vehicular-mishaps-mark-all-souls-end