Regierung sieht „nichts falsches“ bei politischen Dynastien

9. Okt. 2012 – Malacañang sieht nichts falsches in den politischen Dynastien und sagte, dass die Wahl eines Regierungsbeamten nicht auf dem Namen basieren sollte, sondern auf dessen Qualifikation und Erfolgen.

Die stellvertretende Sprecherin des Präsidenten, Abigail Valte sagte, es seien die Wähler, die entscheiden, ob sie die Angehörigen von Regierungsbeamten in eine Position wählten. „Es liegt doch bei den Wählern zu entscheiden, wen sie als ihre öffentlichen ‚Diener‘ wollten.“ sagte sie. Valte bestritt, dass der Palast die Existenz politischer Dynastien verteidige. „Es ist nicht so, dass wir dies verteidigten. Aber was wir sagen ist, dass die Entscheidung normalerweise beim Wähler liegt.“ sagte sie.

Valte sagte, es gäbe keine Gesetze, die Personen aus der gleichen Familie oder Sippe, eine Kandidatur verbieten würden. „Es erfordert eine Gesetzgebung, die bisher aber noch nicht in Kraft ist und solange dies nicht der Fall ist, haben es die Wähler wirklich in der Hand, wen sie als ihren gewählten Beamten wollen.“ sagte Valte. Sie erinnerte auch daran, dass Präsident Aquino, im Wahlkampf zu seinem Präsidentenamt sagte, dass politische Kandidaten nicht als Teil einer politischen Dynastie betrachtet werden sollten, sondern auf der Grundlage ihrer Qualifikationen und ihrer Erfolge bewertet werden sollte.

Verschiedene Interessensvertreter hinterfragten die Existenz politischer Dynastien, wie der Kandidatur des Cousin des Präsidenten Bam Aquino als Kandidat zum Senator, oder der Kandidatur des Abgeordneten von Aurora Juan Edgardo Angara als Senator anstelle seines Vaters Edgardo Angara, oder des Senators Alan Peter S. Cayetano und seiner Schwester Pia Cayetano, oder Vizepräsident Jejomar C. Binay und seine Tochter Nancy Binay als Senatskandidatin, unter vielen anderen.


Quelle: http://www.tempo.com.ph/2012/10/nothing-wrong-with-political-dynasties/