Philippinen entgehen knapp der Platzierung auf Blacklist

21. Okt. 2012 – Die Philippinen haben es geschafft zu vermeiden, in die schwarze Liste der ‚Financial Action Task Force‘ eigestuft zu werden, obwohl sie versäumten grundlegende Änderungen an ihrem Anti-Geldwäschegesetz umzusetzen. (Vgl. auch Bericht HIER: Enrile und Geldwäschegesetz: “Wir lassen uns nicht zwingen!”)

Malacañang betonte, der philippinische Verbleib in der „grauen Liste“ der FATF kam mit einer gleichzeitigen Ermahnung, die Gesetzesanpassung schnellst möglich umzusetzen.

„Wir wurden informiert, dass aufgrund der Bemühungen der Anti-Geldwäschebehörde die FATF uns nicht abgestuft hat, sondern uns in der ‚grauen Liste‘ hielt.“ sagte die stellvertretende Präsidentensprecherin Abigail Valte.

Allerdings drängte die FATF darauf, dass die Philippinen auch die dritte Maßnahme treffen, um die internationalen Normen zu erfüllen. Die dritte Maßnahme hat etwas zu tun, mit der Definition von Straftaten im Bereich Geldwäsche, um sicherzustellen, dass die philippinischen Systeme auf Augenhöhe mit internationalen Standards sind.

Der Senat muss noch die vorgeschlagenen Änderungen des Gesetzes umsetzen, einschließlich der Erweiterung der Definition der Geldwäsche und die Erfassung der Straftaten Bestechung, Veruntreuung öffentlicher Gelder, Menschenhandel, Steuerhinterziehung und Verbrechen gegen die Umwelt.


Quelle: http://www.gmanetwork.com/news/story/279026/economy/moneyandbanking/palace-phl-evades-fatf-s-black-list