Maidgesetz tritt wegen Mindestlohn auf der Stelle

29. Okt. 2012 – Die Haushaltshilfen müssen womöglich drei weitere Jahre warten, bevor sie die Vorteile erhalten, die kürzlich diskutiert wurden (vgl. Bericht HIER: http://www.philippinen.cc/2012/09/das-maid-gesetz-kosten-ruhezeiten-leistungen-aufgaben/), sagte der stellvertretende Senatspräsident Jose „Jinggoy“ Estrada.

Estrada sagte, Meinungsverschiedenheiten über den Mindestlohn für Maids und Yayas, zwischen Senat und Repräsentantenhaus, führten zum Scheitern des Gesetzes.

Estrada will alle Maids in Metro Manila mit mindestens 3.000 Pesos monatlich bezahlen, in „erstklassigen“ Gemeinden und Städten 2.500 pro Monat und im restlichen Land 2.000 pro Monat.

Die Senatsversion des Gesetzentwurfs sah vor, dass diese Arbeiter auch ein 13. Monatsgehalt, Philhealth und eine Mitgliedschaft im ‚Social Security System‘ erhalten.

Unter dem gegenwärtigen Gesetz, erhalten Maids in Metro Manila zwischen 850 und 3.000 Pesos monatlichen Lohn. In erstklassigen Gemeinden und Städten erhalten sie zwischen 650 und 2.500 Pesos und in den Provinzen 550 bis 2.000 Pesos.

Die Abgeordneten argumentierten, dass eine Maid zur Notwendigkeit des modernen Lebens geworden sei. Aber es gäbe auch Fälle, in denen die Arbeitgeber nur 10.000 Pesos monatlich verdienten oder noch weniger.

„Dieses Gesetz schmachtet im Kongress seit 18 Jahren!“ sagte Estrada. „Wenn wir dieses mal uns nicht einigen, dann werden wir bei dem Thema weit zurück geworfen.“


Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/297492/househelp-bill-going-nowhere-says-sen-estrada