Greenpeace fordert Regierung auf Überfischung zu stoppen

31. Okt. 2012 – Die Untätigkeit der kommunalen und nationalen Behörden bei der Bewältigung des verbreiteten illegalen Fischfangs vor Masbate und Camarines Sur, würden die Meeresressourcen des Landes gefährden, laut Greenpeace.

Vince Cinches von Greenpeace Südostasien sagte, die philippinischen Meeresressourcen seien bedroht durch Überfischung und unvertretbare Fangmethoden, die nicht nur die Fischerei, sondern auch den Lebensunterhalt und die Ernährung der Kommunen gefährden. Cinches sagte, illegale und unkontrollierte Fischerei Praktiken, vor allem durch große Schiffe verursacht, haben wesentlich zur Erschöpfung der Meeresressourcen beigetragen.

In Bicol seien 387 kommerzielle Fischerboote, die 248 Betreibern gehörten, in Schleppnetzfischerei tätig. Diese Betreiber verwendeten spezielle Geräte (Fish Aggregation Devices), mit denen ganze Fischschwärme auf einen Schlag mit einem Netz gefischt würden.

Mgsr. Angel Dy von der ‚Sorsogon Social Action Foundation‘ sagte in einem Interview: die Fischer in Masbate und in Camarines Sur könnten nicht mit großen kommerziellen Fischereifahrzeugen konkurrieren, die in die kommunalen Gewässer eindringen. „Wir wissen, dass die illegale und unkontrollierte Fischerei in unseren Gewässern grassiert und es scheint, als ob niemand etwas dagegen tut.“ sagte er.

Dies sei auch der Grund, weshalb im vergangenen Jahr vier Bischöfe aus Bicol zu Präsident Aquino gingen, um ein Verbot der kommerziellen Schiffe in den Gewässern rund um die Provinzen Masbate, Sorsogon, Albay und Camarines Sur zu fordern.

Greenpeace verweist auf Daten der Fischereibehörde, wonach die Philippinen 24 Fischgründe haben, mit einem geschätzten Volumen von 5,1 Millionen Tonnen Fisch. Von diesen Fischgründen seien jedoch 13 oder 54 Prozent überfischt, durch illegale und unkontrollierte Fischerei.


Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/298596/stop-overfishing-off-masbate-camsur-greenpeace-urges-govt