Freundin verpfeifft amerikanischen Betrüger an das FBI

27. Okt. 2012 – Ein flüchtiger US-Bürger, der ein ‚Business Process Outsourcing‘-Unternehmen in Mandaue City (Cebu) betreibt, wurde am 18. Oktober von einem gemeinsamen Team, bestehend aus Mitarbeitern des FBI (USA), der BI und dem NBI, verhaftet.

Nicholas George Spanos wurde in seinem Büro in der A.S. Fortuna St. in Mandaue City festgenommen, wo er seit 2008 als Präsident ein Call-Center-Unternehmen leitete. In Cebu gab er sich allerdings, selbst auf seiner eigenen Website und seinem Facebook-Account, den Namen Nikolaos Spanoudis.

Das FBI hat Berichten zufolge Spanos aufgespürt, der neben dem Namen Nicholas Spanoudis auch den Namen Nick Drizos benutzt. Er ist bereits vor einigen Jahren aus den Vereinigten Staaten geflohen.

Spanos ging angeblich nach Griechenland, wo er vermutlich einen griechischen Reisepass erhielt, möglicherweise unter dem Namen Nikolaos Spanoudis. Wahrscheinlich ist er dann mit dem Pass unter dem Namen Nick Drizos, in die Philippinen eingereist.

Spanos lebte in einem Luxus-Condominium des ‚Club Ultima Crown Regency‘ am Osmeña Boulevard in Cebu City. Spanos, der jetzt im BI Gefängnis in Bicutan festgehalten wird, hatte keine Arbeitserlaubnis und nur ein Touristenvisum.

Auf seiner Website beschrieb sich Spanos als facettenreicher Präsident des Call-Center-Unternehmens – als der Kapitän, Geschäftsmann und Unternehmer. Er erklärte, dass er einen umfangreichen Hintergrund in Wirtschaft und Handel habe, von Restaurants, Gewerbeimmobilien, Investments, Import, Luxus-Yachten und dem Business Process Outsourcing.

Nachdem er in den USA 35 Jahre und in Europa 10 Jahre Geschäfte gemacht habe, habe er praktische und angewandte Kenntnisse in der Leitung und dem Betreiben einer breiten Palette von Unternehmen.

Ein Mitarbeiter, der anonym bleiben möchte erklärte, die 400 Mitarbeiter des Call-Centers würden zunächst weiterarbeiten können.

Versuche, eine der Freundinnen von Spanos zu kontaktieren, blieben ohne Erfolg. Die genannten Freundin, die einen amerikanischen Pass haben soll, hat sehr wahrscheinlich die Informationen über Spanos Aufenthaltsort dem FBI zugespielt, nachdem ihre Beziehung mit Spanos in die Brüche ging.


Quelle: http://www.philstar.com/Article.aspx?articleId=863857&publicationSubCategoryId=107